Psychomotorik

Die Psychomotorik befasst sich mit der Bewegungsentwicklung und dem Bewegungsverhalten. Die Psychomotorik ist eine pädagogisch-therapeutische Massnahme welche zum Ziel hat, dass das Kind seine Wahrnehmungs-, Handlungs- und Kontaktfähigkeit seinen Möglichkeiten entsprechend umsetzen kann.
Durch die Therapie erlangen Kinder mehr Bewegungsfreude und Bewegungskompetenzen, entwickeln ihre Selbstverantwortung, Selbständigkeit und Sozialkompetenzen und stärken ihr Vertrauen in sich und die Mitmenschen.

Eine Therapie ist angezeigt bei Kindern mit Koordinationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen. Sie kann auf unterschiedliche Bereiche der Motorik ausgerichtet sein:

Grobmotorik: Bewegungen des ganzen Körpers
Feinmotorik: manuelle Tätigkeiten
Grafomotorik: Schreibfertigkeiten

Zuweisung
Werden bei einer Schülerin oder einem Schüler Auffälligkeiten im Bewegungsverhalten oder in der sozio-emotionalen Entwicklung beobachtet, beantragen Eltern und Lehrperson in einem schulischen Standortgespräch (SSG) eine psychomotorische Abklärung. Ergibt diese einen Bedarf für psychomotorische Unterstützung, und stimmen die Schulleitung und die Eltern einer Therapie zu, kann diese beginnen, sobald ein Therapieplatz frei ist.

Name
Funktion
Boissin Barbara
Psychomotorik Therapeutin
Risi Katja
Psychomotorik
Simon Vera
Psychomotorik Therapeutin
Zumbrunnen Karin
Leiterin Fachstelle Sonderpädagogik